Freiburg macht beim barrierefreien Umbau des öffentlichen Raums Fortschritte. Plätze, Spielplätze, Grünanlagen, Wege und Haltestellen werden so gestaltet, dass sie für alle Menschen nutzbar sind. Ein Beispiel ist der Spielplatz im Colombipark mit barrierefreiem Zugang, inklusiven Angeboten und Materialkontrasten für sehbeeinträchtigte Kinder. Rund um das Rathaus wird das Handlungskonzept „Barrierefreie Innenstadt“ umgesetzt: Umbauten, Pflasterglättungen und kleinere Maßnahmen sollen allen Bürger*innen den gleichberechtigten Zugang ermöglichen. Ein zentraler Ort fehlt noch: der Münsterplatz. Denn als zentraler Ort der Begegnung und demokratischen Teilhabe ist ein barrierefreier Münsterplatz eine Investition in Gleichberechtigung, Sicherheit und Aufenthaltsqualität für alle – und damit die hohen Umbaukosten eindeutig wert. Dieses Geld muss aus unserer Sicht aufgebracht werden, gerade für einen Platz, der zu den meistbesuchten Plätzen Freiburgs gehört.