Hier findet ihr die Liste unserer Haushaltsanträge für die Jahre 2025/2026. Neben Anträgen aus dem sozialen Bereich sind natürlich auch wieder viele Anträge für die Kultur Freiburgs dabei.
Hier könnt ihr euch über den Doppelhaushalt informieren.
Kultur & Konzerte
E-Werk
40.000€
Das E-WERK Freiburg beantragt einen Investitionskostenzuschuss zur Erneuerung veralteter Bühnentechnik, um Sicherheitsstandards zu erfüllen, die Betriebsgenehmigung zu sichern und den kulturellen Betrieb langfristig zu gewährleisten.
E-Werk Erhöhung der institutionellen Förderung
150.000€
Das E-WERK Freiburg beantragt eine höhere Förderung, um gestiegene Kosten, den Wegfall von Fördermitteln und erhöhte Anforderungen in der Öffentlichkeitsarbeit auszugleichen und die langfristige Stabilität sowie Weiterentwicklung der Einrichtung zu sichern.
Kulturaggregat e.V. Erhöhung der institutionellen Förderung
20.000€
Das Kulturaggregat, ein zentraler Ort für kulturelle Teilhabe und gesellschaftlichen Diskurs in Freiburg, beantragt eine jährliche Erhöhung der institutionellen Förderung um 20.000 €, um trotz hoher ehrenamtlicher Leistung und gestiegener Kosten den Betrieb zu sichern, eine 50%-Stelle im Fördermittelmanagement zu schaffen und den Bereich kulturelle Bildung auszubauen.
Slow Club Freiburg e.V.
10.000€
Der Slow Club Freiburg e.V. beantragt eine höhere Förderung, um gestiegene Kosten zu decken, faire Honorare zu sichern und den Club als zentralen Ort für alternative Kultur und innovative Formate langfristig zu erhalten.
Projektförderung Rock-Pop-Jazz
36.000€
Die Projektförderung für Rock, Pop und Jazz soll erhöht werden, um der wachsenden Musikszene Freiburgs gerecht zu werden, faire Arbeitsbedingungen zu sichern und professionelle Strukturen für Bands, Veranstalter:innen und Musikprojekte zu stärken.
E-Werk (Jazzfestival)
5.000€
Das Jazzfestival Freiburg beantragt eine höhere Förderung, um kostenfreie Angebote auszubauen, kulturelle Teilhabe zu fördern und trotz gestiegener Kosten das künstlerische Niveau sowie die Vielfalt der Jazzszene zu sichern.
Tamburi Mundi Freiburg e.V.
27.640€
Tamburi Mundi Freiburg e.V. beantragt eine höhere Förderung, um Programmkürzungen zu vermeiden, faire Honorare zu sichern und Freiburgs Stellung als Zentrum für Weltmusik zu stärken.
DELPHI e.V.
20.000€
DELPHI_space beantragt eine höhere Förderung, um den neuen Standort in der Brombergstraße 17C langfristig zu sichern, ein Residency-Programm aufzubauen und Freiburg als Kunststandort weiter zu stärken.
depot.K
2.990€
Das depot.K beantragt eine höhere Förderung, um gestiegene Mietkosten nach dem Umzug zu decken und den kostenfreien Zugang zu kulturellen Angeboten sowie die Sichtbarkeit von Künstlern und Musikern in Freiburg zu sichern.
KünstlerWerkstatt L6 e.V.
24.790€
Die KünstlerWerkstatt L6 e.V. beantragt einen Mietzuschuss, um nach dem Verkauf des Kunsthaus L6 neue Räumlichkeiten in der Konradstraße langfristig zu sichern und ihre künstlerische Arbeit fortzusetzen.
Rathaus im Stühlinger - 2. Bauabschnitt - Kunst am Bau (Investition)
330.000€ (2026)
Analog zum bereitgestellten Budget des ersten Bauabschnitts des Rathauses im Stühlinger soll nun auch für den zweiten Bauabschnitt Mittel für die künstlerische Objektausgestaltung („Kunst am Bau“) bereitgestellt werden. Das Rathaus ist ein öffentliches Haus – unser Haus. Kunst am Bau stärkt die Identifikation der Stadtgesellschaft mit dem Gebäude, schafft Aufenthaltsqualität und gibt regionalen Künstler:innen die Möglichkeit, einen sichtbaren Beitrag zur Gestaltung des Stadtraums zu leisten.
Musikzentrale Machbarkeitsstudie (Investition)
90.000€ (2026)
Für die geplante Musikzentrale in der Schönauerstraße 3 wird eine Machbarkeitsstudie beantragt, um die Nachnutzung des Standorts für Proberäume, Aufnahmestudios und Veranstaltungsflächen der freien Musikszene rechtzeitig vorzubereiten.
Morat-Institut - Halle der Freiburger Kunst- und Kulturinitiativen (Programmbudget)
50.000€
Die Förderung eines Programms im Morat-Institut ermöglicht lokalen Kunstinitiativen größere Ausstellungen und interdisziplinäre Formate, stärkt die freie Kunstszene Freiburgs und belebt die ungenutzte Halle als wertvollen Kulturraum.
Interessensgemeinschaft Subkultur e.V.
10.000€
Eine feste Szenestelle für Club- und Popkultur in Freiburg ist essenziell, um die Nachtkultur und freie Szene nachhaltig zu unterstützen, als Bindeglied zwischen Verwaltung und Kulturschaffenden zu dienen und akute Herausforderungen wie Lärmschutz, fehlende Kulturräume und die Förderung subkultureller Räume zu adressieren.
Corner e. V
4.500€
Corner e.V. fördert die Freiburger Hip-Hop-Szene durch regelmäßige Freestyle-Battles, insbesondere für FLINTA und Newcomer, leidet jedoch unter finanzieller Unterversorgung im Westen der Stadt. Eine institutionelle Förderung von 9.000 € jährlich soll helfen, die Veranstaltung nachhaltig zu sichern und die kulturelle Ungleichheit auszugleichen.
Jazzhaus Freiburg GmbH
40.000€
Das Jazzhaus Freiburg, seit über 35 Jahren ein wichtiger Teil der Kulturszene, kann sein vielseitiges Musikprogramm wegen gestiegener Kosten und Coronahilfen-Rückzahlungen nicht mehr allein finanzieren. Eine institutionelle Förderung soll helfen, das Konzertangebot zu sichern, regionale Künstler zu unterstützen und neue Veranstaltungsformate zu ermöglichen.
Walter Mossmann Gesellschaft e.V.
5.000€
Die 2023 gegründete Walter Mossmann Gesellschaft e.V. verleiht alle zwei Jahre einen Preis für gesellschaftliches Engagement, dessen Kosten teils durch Spenden gedeckt werden. Eine kommunale Förderung von 10.000 € soll helfen, die Auszeichnung dauerhaft zu sichern und Mossmanns kulturelles Erbe in Freiburg zu bewahren.
Initiative Freie Musikszene Freiburg (IFMS) e.V.
4.250€
Die Initiative Freie Musikszene Freiburg e.V. stärkt die stark fragmentierte freie Musikszene durch Vernetzung und Unterstützung. Für eine bessere Koordination und Sichtbarkeit beantragt sie 8.500 € zur Finanzierung einer Teilzeitstelle, eines Büros und notwendiger Materialkosten.
German Blues Awards
18.000€
Die Bluesfreunde Freiburg e.V. könnten den renommierten German Blues Award nach Freiburg holen, der bisher in Eutin stattfand und rund 15.000 Besucher:innen anzog. Mit bundesweiter Unterstützung würde der Wettbewerb Freiburg kulturell und wirtschaftlich bereichern, benötigt jedoch eine Finanzierungszusage.
Freiburger Blues Association e.V.
6.000€
Die Freiburger Blues Association e.V. (FBA) prägt seit 2012 die lokale Musikszene mit rund 50 Konzerten jährlich, internationalen Kooperationen und gezielter Nachwuchsförderung. Aufgrund gestiegener Kosten für Technik, Reisen und Organisation beantragt der Verein einen Zuschuss, um seinen Kulturbetrieb aufrechtzuerhalten und seine erfolgreiche Arbeit fortzusetzen.
Jazzkongress e.V. Jubiläum 20 Jahre
8.000€ (2025)
Der Jazzkongress e.V. beantragt eine einmalige Förderung, um sein 20-jähriges Jubiläum mit hochkarätigen Konzerten, Sonderveranstaltungen und einer künstlerischen Rückschau angemessen realisieren zu können.
DAGADA dance
17.500€
DAGADA dance beantragt eine institutionelle Förderung, um die strukturelle Verstetigung, professionelle Produktionskoordination und künstlerische Weiterentwicklung des Ensembles nachhaltig zu sichern.
Sound City Festival
50.000€
Das Sound City Festival Freiburg ist seit 2020 ein fester Bestandteil der regionalen Sub-, Club- und Popkultur und bietet jährlich rund 15 dezentrale Veranstaltungen, darunter Konzerte, Ausstellungen und Workshops. Eine institutionelle Förderung soll die langfristige Entwicklung des Festivals sichern, faire Honorare ermöglichen und die kulturelle Vernetzung sowie Teilhabe weiter stärken.
GEDOK
17.500€
Die GEDOK Freiburg e.V. fördert seit 1962 Künstlerinnen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Gleichstellung von Frauen im Kulturbereich. Eine institutionelle Förderung soll die Anmietung von Ausstellungsräumen, faire Vergütung künstlerischer Arbeit und die Professionalisierung der Vereinsstrukturen ermöglichen, um Künstlerinnen weiterhin Sichtbarkeit und Vernetzungsmöglichkeiten zu bieten.
Chöre, Orchester & Esembles
Senior Jazzchor
3.750€
Der Senior Jazzchor Freiburg hat sich als herausragendes Ensemble im Bereich Jazz-Chormusik etabliert und wurde 2023 mit dem 2. Preis beim Deutschen Chorwettbewerb ausgezeichnet. Eine institutionelle Förderung soll die künstlerische Weiterentwicklung, den überregionalen Konzertausbau und den kulturellen Austausch sichern, insbesondere durch professionelle Audio- und Videoproduktionen sowie niedrigschwellige Kulturangebote.
ORSO Orchestra & Choral Society Freiburg e.V.
7.500€
Die ORSO Orchestra & Choral Society Freiburg e.V. verbindet seit über 30 Jahren klassische Musik, Rock und Filmmusik und begeistert mit Konzerten wie den Rock-Symphony-Nights ein breites Publikum. Eine institutionelle Förderung soll helfen, den Konzertbetrieb trotz steigender Kosten fortzuführen und die organisatorische Struktur zu sichern.
Chorstadt Freiburg e.V.
75.000€
Chorstadt Freiburg e.V. macht Musik und Gesang durch offene Kulturveranstaltungen für alle zugänglich und bereichert die Freiburger Chorszene. Eine erhöhte Förderung soll die gestiegenen Kosten für Personal und Technik decken, um die Chornacht Freiburg und das Festival „Chorwärts! – Freiburg singt“ langfristig zu sichern.
Ensemble Recherche
46.100€
Das Ensemble Recherche, ein bedeutender Akteur der Neuen Musik mit über 1.000 Uraufführungen, strebt eine Erhöhung des Zuschusses an, um künstlerische Exzellenz und strukturelle Stabilität zu sichern. Die Förderung soll faire Honorare, eine Residenzpflicht für Mitglieder und die Weiterführung innovativer Education-Projekte und internationaler Kooperationen ermöglichen, um Freiburg als Zentrum für Neue Musik zu stärken.
Freiburger Barockorchester GbR
150.000€
Das Freiburger Barockorchester (FBO) ist ein international renommiertes Aushängeschild Freiburgs und sichert mit seinen Konzerten die kulturelle Strahlkraft der Stadt. Eine erhöhte Förderung soll die langfristige finanzielle Stabilität gewährleisten, steigende Kosten auffangen und eine angemessene Honorierung der Musiker*innen ermöglichen.
Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble (Sperrvermerk)
29.340€
Die geplante Kürzung der Förderung für den Balthasar-Neumann-Chor und das Balthasar-Neumann-Ensemble um 29.340 Euro zugunsten eines nicht fachlich verbundenen Dritten stellt die Konsistenz und Transparenz der städtischen Förderpraxis infrage. Da keine klare Begründung oder alternative mildernde Maßnahmen geprüft wurden, wird die Rücknahme der Kürzung beantragt, um faire und nachvollziehbare Förderentscheidungen zu gewährleisten.
Choer³
17.970€
CHOEUR3 e.V. beantragt eine höhere Förderung, um den Ausbau der Geschäftsstelle, gestiegene Kosten für Proben und Veranstaltungen sowie die nachhaltige kulturelle Zusammenarbeit im Dreiländereck zu sichern.
Theater, Kino, Kunst
Theater im Marienbad (Freiburger Kinder- und Jugendtheater e.V.)
60.000€
Das Theater im Marienbad beantragt eine höhere Förderung, um eine zusätzliche Technikerstelle für Ton und Video zu finanzieren und so den steigenden technischen Anforderungen sowie der langfristigen Sicherung des Spielbetriebs gerecht zu werden.
Theater im Marienbad (Freiburger Kinder- und Jugendtheater e.V.)
60.000€
Das Theater im Marienbad beantragt eine höhere Förderung, um eine zusätzliche Technikerstelle für Ton und Video zu finanzieren und den Spielbetrieb langfristig abzusichern.
Kommunales Kino (Investitionszuschuss)
50.000€ (2025)
Kommunales Kino Freiburg benötigt Investitionsmittel für die ökologische Sanierung und Barrierefreiheit des Alten Wiehrebahnhofs.
Kommunales Kino
80.000€
Das Kommunale Kino Freiburg beantragt eine höhere Förderung, um eine neue Stelle für die „Schule des gemeinsamen Sehens und reflektierter Medienbildung“ zu finanzieren und so Medienkompetenz, kulturelle Bildung und Demokratieförderung nachhaltig zu stärken.
Tanzkultur Pro Arte e.V.
45.000€
Das Studio Pro Arte beantragt eine höhere Förderung, um die Personalstruktur zu stabilisieren, den Betrieb nachhaltig zu sichern und Freiburgs Bedeutung in der europäischen Tanzszene weiter zu stärken.
Kunstverein Freiburg e.V.
23.000€
Der Kunstverein Freiburg beantragt eine höhere Förderung, um gestiegene Kosten zu decken und die Fortführung hochwertiger Ausstellungen sowie kultureller Vermittlungsprogramme zu sichern.
Aktionstheater PAN.OPTIKUM gGmbH
85.000€
Das Aktionstheater PAN.OPTIKUM beantragt eine höhere Förderung, um eine nachhaltige Planung, faire Bezahlung und die langfristige Sicherung seiner internationalen Theaterarbeit zu gewährleisten.
Cargo Theater (Investitionszuschuss)
20.000€
Das Cargo-Theater beantragt einen einmaligen Investitionskostenzuschuss, um die technische Infrastruktur der neuen Spielstätte auszubauen und die langfristige Qualität und Sicherheit der Veranstaltungen zu gewährleisten.
Cargo Theater (Barzuschuss)
13.500€
Das Cargo-Theater Freiburg beantragt eine höhere Förderung, um die gestiegenen Betriebskosten nach dem Umzug zu decken und die langfristige Sicherung der neuen Spielstätte zu gewährleisten.
Kulturförderung huji maja e.V.
14.750€
Das Huji Maja beantragt eine institutionelle Förderung, um die langfristige Sicherung des Kulturstandorts zu gewährleisten und seine interdisziplinäre Kunst- und Vernetzungsarbeit fortzuführen.
Freiburger Theater Compagnie
7.500€
Ein mehrsprachiges Tourneetheater soll junge Schauspieler einbinden, den Kulturaustausch mit Partnerstädten fördern und Freiburgs europäische Verortung durch internationale Kooperationen und Stücke im Sinne Brechts stärken.
Inklusion
Barrierefreie Sanierung städtischer Gebäude, z.B. der Bürgerhäuser (Ergebnishaushalt)
1.000.000€
Viele städtische Gebäude in Freiburg sind noch nicht ausreichend barrierefrei, insbesondere fehlen Aufzüge und moderne barrierefreie Toiletten in Bürgerhäusern. Da das aktuelle Budget nur kleinere Maßnahmen ermöglicht und für größere Sanierungen, wie den Einbau von Aufzügen, nicht ausreicht, wird eine Erhöhung der Mittel für die barrierefreie Sanierung städtischer Gebäude gefordert.
Barrierefreiheit im öffentlichen Raum: Barrierefreie Umgestaltung von Bushaltestellen, Nachrüstung von differenzierten Querungen (Ergebnishaushalt)
1.000.000€
Obwohl der ÖPNV seit 2022 barrierefrei sein muss, sind in Freiburg noch etwa die Hälfte der Bushaltestellen nicht entsprechend umgebaut, und viele Kreuzungen benötigen differenzierte Querungen für blinde sowie mobilitätseingeschränkte Menschen. Der Behindertenbeirat fordert zusätzliche Mittel im Budget „Barrierefreiheit im öffentlichen Raum“, um den Ausbau zu beschleunigen und auf gemeldete Bedarfe schneller reagieren zu können.
Barrierefreiheit in der Innenstadt (Ergebnishaushalt)
1.000.000€
Die Mittel für Barrierefreiheit im öffentlichen Raum werden zunehmend für die Umgestaltung von Bushaltestellen genutzt, wodurch die Umsetzung der barrierefreien Innenstadt stagniert. Der Behindertenbeirat empfiehlt daher entweder eine Entlastung der bestehenden Mittel durch zusätzliche Förderungen für Bushaltestellen und Querungen in den Stadtteilen oder eine generelle Aufstockung des Budgets, um die Maßnahmen in der Innenstadt zügig voranzutreiben.
Soziales
Feministisches Zentrum Freiburg e.V.
5.950€
Das Feministische Zentrum braucht eine höhere Förderung, die die Mietkosten vollständig abdeckt. So könnten Mitgliedsbeiträge und Spenden gezielt für Instandhaltung, Renovierungen, Veranstaltungen und andere laufende Ausgaben genutzt werden. Da viele Förderprogramme Mietkosten nicht übernehmen, ist diese Anpassung notwendig, um den langfristigen Erhalt und die Arbeit des Zentrums zu gewährleisten.
Jugendbildungswerk Freiburg e.V.
12.350€
Das Jugendbildungswerk Freiburg e.V. (JBW) ist die größte außerschulische Bildungseinrichtung für Kinder und Jugendliche in Freiburg und erreicht jährlich über 2.000 junge Menschen mit Kursen in Kunst, Medien und Darstellender Kunst. Eine Erhöhung der Stellen für die Jugendkunstschule ist notwendig, um die gestiegene Nachfrage langfristig zu bewältigen und die Planungssicherheit der Bildungsangebote zu gewährleisten.
Schwere(s)Los!
5.000€
Schwere(s)Los! e.V. leistet mit 35 wöchentlichen Kursen einen wichtigen Beitrag zur soziokulturellen Arbeit und Integration in Freiburg. Eine erhöhte Förderung wird benötigt, um die Stelle der Kulturvermittlerin ab 2025 zu sichern, die Sozialarbeit am KulturKiosk auszubauen und die nachhaltige kulturelle Teilhabe sowie den sozialen Zusammenhalt weiter zu stärken.
Schwere(s)Los! / Kulturkiosk - Investitionszuschuss
62.000€
Schwere(s)Los! e.V. benötigt einen Investitionskostenzuschuss für den KulturKiosk auf dem Stühlinger Kirchplatz, um gestiegene Baukosten und zusätzliche Ausgaben für Baugenehmigung, Erschließung und Entwässerung zu decken. Die Förderung soll helfen, die Finanzierungslücke zu schließen und den KulturKiosk als Ort für interkulturellen Austausch und soziale Teilhabe langfristig zu sichern.
Schwere(s)Los! / Kulturkiosk
20.000€
Schwere(s)Los! e.V. beantragt einen Zuschuss von 20.000 Euro für eine zusätzliche Stelle im Bereich Soziale Arbeit am KulturKiosk auf dem Stühlinger Kirchplatz. Aufgrund gestiegener Herausforderungen im sozialen Umfeld des Platzes wird ein Fachkräfte-Tandem benötigt, um den komplexen Bedarfen der Community gerecht zu werden und präventiv auf Konflikte zu reagieren. Diese Verstärkung ist entscheidend, um die soziale Stabilität am KulturKiosk zu sichern und die Integrationsarbeit nachhaltig fortzuführen.
AWO - Drogenberatungsstelle Freiburg DROBS
13.300€
Das Scheitern des Pergolaplatzes 2024 zeigte fehlende präventive und betreuende Angebote für suchtkranke Menschen in Freiburg. Die Stadt reagierte mit einem zweiten Aufenthaltsplatz, doch langfristig sind mehr präventive Maßnahmen erforderlich. Die AWO-Drogenberatungsstelle DROBS benötigt eine moderate Erhöhung der Personalmittel, um ihre Präventionsarbeit auszubauen. Die Verwaltung unterstützt diesen Schritt, um nachhaltige Lösungen in der Suchthilfe zu schaffen.
Archiv Soziale Bewegungen
3.000€
Das Archiv Soziale Bewegungen e.V. dokumentiert Neue Soziale Bewegungen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung. Aufgrund gestiegener Miet- und Materialkosten sowie des Bedarfs an zusätzlichem Lagerraum wird eine höhere Förderung benötigt, um die Archivarbeit langfristig zu sichern und den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.
Frauenhorizonte
27.780€
Frauenhorizonte ist die einzige spezialisierte Anlaufstelle für sexuelle Gewalt in Freiburg und den umliegenden Landkreisen und verzeichnet seit 2015 eine Verdopplung der Klientinnenzahlen. Durch steigende Bekanntheit, gesetzliche Unterstützung und zunehmende Gefährdung im Online-Bereich wächst der Bedarf weiter, weshalb die Anlaufstelle ihr Angebot seit 2024 auch auf TIN*-Personen ausgeweitet hat.
CaPoA Freiburg e.V.
10.900€
CaPoA Freiburg e.V. ist seit 2020 eine zentrale Anlaufstelle für junge afrikanische Menschen, Geflüchtete und People of Color und leistet wertvolle interkulturelle Beratungs- und Empowerment-Arbeit. Angesichts der stark gestiegenen Nachfrage werden zusätzliche Mittel benötigt, um die kontinuierliche Beratung zu sichern, Ehrenamtliche besser zu koordinieren und gezielte Präventionsangebote gegen Diskriminierung zu etablieren.
Interkultureller Verein FAIRburg e.V.
10.000€
FAIRburg e.V. beantragt eine Förderung zur Sicherung einer Personalstelle, um die kontinuierliche Unterstützung von Migrantenselbstorganisationen, interkulturellen Dialog und gesellschaftliche Teilhabe weiterhin zu gewährleisten.
Verband Deutscher Sinti und Roma Landesverband BW
9.250€
Der VDSR ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner der Stadt Freiburg bei der Umsetzung der (Bildungs-)Inklusion von Sinti und Roma und bringt eigene Ressourcen in Freiburg ein.
Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Freiburg e.V.
7.500€
Die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Freiburg e.V. beantragt eine institutionelle Förderung, um den interkulturellen Austausch, die kulturellen Aktivitäten und die wachsende ukrainische Community in Freiburg langfristig zu unterstützen.
Ukrainisches Kulturzentrum - Mietzuschuss (Sperrvermerk)
21.760€
Die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Freiburg e.V. beantragt einen Mietzuschuss mit Sperrvermerk, um nach der Kündigung der bisherigen Räumlichkeiten eine neue zentrale Anlaufstelle für interkulturellen Austausch und Unterstützung ukrainischer Geflüchteter zu sichern.
Medienlandschaft
Radio Dreyeckland
9.330€
Radio Dreyeckland, seit 1977 ein prägendes freies Radio in Freiburg, benötigt eine Erhöhung der institutionellen Förderung, um gestiegene Mietkosten, die Erweiterung der Redaktionsräume und den technischen Betrieb zu finanzieren. Die neuen Räumlichkeiten verbessern die Arbeitsstruktur und ermöglichen Workshops. Zudem ist eine IT-Stelle notwendig, um den Sendebetrieb langfristig zu sichern. Mit 28.000 monatlichen Unique-Usern trägt RDL zur lokalen Diskussionskultur bei.
"Literatur-Forum Südwest (Freiburger Literaturgespräch)"
40.000€ (2026)
Das Freiburger Literaturgespräch, eines der bedeutendsten Literaturfestivals Baden-Württembergs, feiert 2026 sein 40-jähriges Bestehen und wird seit 2017 erfolgreich vom Literaturhaus Freiburg organisiert. Eine erhöhte Förderung soll die gestiegenen Kosten auffangen und die Zukunft des Festivals sichern, damit es weiterhin als zentraler Ort des literarischen Austauschs bestehen bleibt.
Projektförderung Film (Sperrvermerk)
30.000€
Die Freiburger Filmszene hat sich mit begrenzten Mitteln stark entwickelt und profitiert maßgeblich von der kommunalen Filmförderung, die seit 2017 erste Produktionen junger Talente ermöglicht. Eine Erhöhung der Förderung soll der wachsenden Nachfrage gerecht werden, die Qualität und Vielfalt der Filmszene sichern und Freiburg als Filmstadt weiter stärken.
Freiburger Lesbenfilmtage e.V.
6.970€
Die Freiburger Lesbenfilmtage beantragen eine Zuschusserhöhung von 6.970 € aufgrund gestiegener Mietkosten, dem Wegfall eines Zuschusses und höheren Fixkosten, insbesondere für Filmlizenzen, Technik und Barrierefreiheit. Das Festival stärkt seit 1989 die lesbische Sichtbarkeit und bietet Raum für Austausch und Empowerment. Trotz der Pandemie wurde das Festival stabil geführt, jedoch erfordern die gestiegenen Kosten nun eine Anpassung der Förderung, um die kritische finanzielle Lage zu überwinden.
Schwule Filmwoche Freiburg
3.000€
Die Schwule Filmwoche Freiburg e.V., das älteste noch bestehende queere Filmfestival Deutschlands, leistet seit über 40 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarkeit und Akzeptanz queerer Lebensrealitäten. Eine erhöhte Förderung soll helfen, gestiegene Kosten zu decken, die ehrenamtliche Arbeit zu entlasten und die Qualität des Festivals langfristig zu sichern, um Freiburgs Ruf als weltoffene Kulturstadt weiter zu stärken.
Freiburger Lesbenfilmtage e.V.
6.970€
Die Freiburger Lesbenfilmtage beantragen eine Zuschusserhöhung von 6.970 € aufgrund gestiegener Mietkosten, dem Wegfall eines Zuschusses und höheren Fixkosten, insbesondere für Filmlizenzen, Technik und Barrierefreiheit. Das Festival stärkt seit 1989 die lesbische Sichtbarkeit und bietet Raum für Austausch und Empowerment. Trotz der Pandemie wurde das Festival stabil geführt, jedoch erfordern die gestiegenen Kosten nun eine Anpassung der Förderung, um die kritische finanzielle Lage zu überwinden.
Our Voice - Die Stimme der Unsichtbaren. Geflüchtetenradio
21.500€
Our Voice ist ein einzigartiges, von Geflüchteten selbstorganisiertes Radioprojekt, das seit 2017 wöchentlich sendet und eine wichtige Stimme für Menschen mit Fluchterfahrung in Freiburg bietet. Durch mehr als 400 Sendungen, regelmäßige mehrsprachige Informationsangebote und die Einrichtung eines geschützten Begegnungsraums fördert das Projekt Integration, interkulturellen Austausch und gesellschaftliche Teilhabe – eine institutionelle Förderung wäre daher ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Sicherung dieser Arbeit.
Sonstiges
Architekturforum Freiburg e.V.
5.000€
Das Architekturforum Freiburg e.V. beantragt eine institutionelle Förderung, um seine baukulturelle Bildungsarbeit, den Ausbau der Kinder- und Jugendarbeit sowie die digitale Präsenz langfristig zu sichern und den gesellschaftlichen Diskurs über nachhaltige Stadtentwicklung zu stärken.
Deckungsvorschläge
Zweitwohnungssteuer
+330.000€
Die Erhöhung der Zweitwohnungssteuer von 15 % auf 20 % soll Anreize schaffen, den Hauptwohnsitz nach Freiburg zu verlegen, zusätzliche Einnahmen für die städtische Infrastruktur generieren und zur gerechteren Lastenverteilung beitragen.
Übernachtungsteuer
Die Erhöhung der Übernachtungsteuer auf 6 % soll zusätzliche Mittel für die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum bereitstellen und sicherstellen, dass mindestens 15 % der Einnahmen gezielt für kulturelle Zwecke verwendet werden.
Projekt Gaskugel
+1.370.000€
Die freiwerdenden Mittel aus dem gescheiterten Gaskugel-Projekt sollen für die Erweiterung des städtischen Kulturraumangebots genutzt werden, wobei die Kulturverwaltung bis Ende 2025 einen Strukturierungsvorschlag zur Mittelverwendung erarbeiten soll.